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Kinder- und Säuglingsosteopathie

Die Behandlung von Kindern ist eine Spezialdisziplin der Osteopathie.

Sie stellt bei einer Vielzahl möglicher Symptome bei Babys, Kindern und Jugendlichen eine ideale Alternativ-Therapie dar.

Osteopathie / Kinder- und Säuglingsosteopathie

Einleitung

In der Kinder- und Säuglingsosteopathie geht es darum, dass man die Kleinsten dabei unterstützen möchte, ihr physiologisches und psychologisches Potenzial wiederzuerlangen und zu halten.

Warum Osteopathie für Kinder, Kleinkinder und Säuglinge?

Durch eine ungünstige Lage im Mutterleib oder Geschehnisse vor, während oder unmittelbar nach der Geburt können Funktionsstörungen verschiedener Gewebe entstehen, die die optimale Entwicklung und Reife verzögern, oder später zu Symptomen führen bzw. Beschwerden auslösen können.

Der Entwicklungsprozess

Muskeln, Knochen, die verschiedenen Gewebe und Organe wachsen und verändern sich stetig. Sie unterliegen während ihrer Entwicklung einer enormen Dynamik und sind verbunden mit der sensomotorischen und emotionalen Entwicklung in den ersten Lebensjahren. Während der Entwicklung eines Kindes können sich innere und äußere Einflüsse entscheidend auf den kleinen Organismus auswirken. Die Osteopathie kann korrigierend oder aber auch präventiv auf die anatomische und physiologische Entwicklung von Säuglingen und Kindern einwirken. Dazu ist es aber wichtig den normalen motorischen, sensorischen und neurologischen Entwicklungsprozess zu kennen, um positiv auf ihn einwirken zu können.

Als Osteopathin spüre ich mit meinen Händen auf sanfte Weise Bewegungseinschränkungen einzelner Gewebe und Strukturen und kann mit bestimmten osteopathischen Techniken die körpereigenen, dynamischen Kräfte aktivieren. Dabei ist für Osteopathen wichtig, dass Störungen meist weit entfernt von den Regionen, die Symptome aufweisen, herrühren können.

Kompetenz und Qualität

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen und deshalb ist für die kompetente und verantwortungsbewusste Behandlung von Kindern und Säuglingen ein fundiertes Wissen notwendig welches ich mir im Laufe meiner beruflichen Laufbahn und in speziellen Weiterbildungen angeeignet habe. Im Anschluss an meine 5-jährige Ausbildung zur Osteopathin habe ich mich speziell im Bereich der Kinder- und Säuglingsosteopathie weitergebildet. Ich nehme außerdem laufend an Vorträgen, Weiterbildungen und Arbeitskreisen teil, um ein höchstmögliches Maß an Qualität bei meiner Arbeit mit den kleinen Patienten erfüllen zu können.

Was erwartet Sie und Ihr Kind?

Am Anfang einer jeden Behandlung steht ein ausführliches Gespräch u.a. mit Fragen zu Schwangerschaft und Geburt. Die anschließend sanfte Untersuchung sowie Behandlung wird ausschließlich mit den Händen durchgeführt. Ich versuche dabei das strukturelle Ungleichgewicht im Körper aufzulösen, damit das Kind entspannt und wieder in der Lage ist sein Potenzial vollständig zu entfalten. Während meiner Arbeit kann es gut sein, dass ich die Eltern in die Behandlung miteinbeziehe.

Die Kinder reagieren sehr unterschiedlich auf die osteopathische Behandlung. Während einige einschlafen kommt es bei anderen zu einem lösenden Weinen, wenn festgehaltene Spannungen befreit werden. Dabei ist es wichtig, dass Sie als Eltern eine innere Ruhe bewahren und das Unwohlsein Ihres Kindes mit Liebe und Verständnis begleiten.

Zum Schluss bleibt noch Zeit um über Themen wie z.B. Lagerung, Handling und Tragen  zu sprechen. Außerdem besteht die Möglichkeit noch offene Fragen zu klären.

Für die erste Therapiesitzung nehme ich mir für Sie und Ihr Kind ca. 1 Stunde Zeit. Weitere Sitzungen nehmen in der Regel weniger Zeit in Anspruch.

Anwendungsgebiete

Hier ein paar Beispiele für mögliche Anwendungsgebiete der Kinder-Osteopathie:

  • Babys nach einer schweren Geburt (Steißlagen, Kaiserschnitt etc.)
  • Babys, die nicht oder nur schlecht trinken oder schlafen
  • Schreibabys
  • Kinder und Säuglinge mit Bauchschmerzen und Blähungen
  • Kinder und Säuglinge mit veränderter Bewegungsentwicklung und/oder sichtbaren Haltungsabweichungen (Kopfasymmetrien, Hüftdysplasien, bevorzugte Lieblingsseite sog. Kiss-Syndrom, Entwicklungsverzögerung etc.)
  • Kinder mit Konzentrationsstörungen
  • Jugendliche mit Wachstumsstörungen der Wirbelsäule oder mit Zahnfehlstellungen